Segel Yacht 
A R I E L 
 

Anreise Göta Kanal.

 



10.6. Minde - Rødby Havn
Kräftiger West- bis Südwestwind, kurze Schwächephasen überbrückt der gute Yanmar. 

Kelds Nor - das war vor ca. 50 Jahren das erste Ziel "auf der anderen Seite"


In Rødby Havn ordentlich Betrieb wegen der Bauarbeiten am Femarnbelttunnel. Viele freie Liegeplätze im örtlichen Yachtklub.



11.6. Rødby Havn  - Klintholm
Kräftiger Westwind, teilweise um Bf 6. Mit Rauschefahrt geht´s dahin! Das Sperrgebiet der Baustelle erfordert einen Umweg nach Süden. Dann aber direkt zum Gedser Rev und im Landschutz von Falster nach Klintholm. Katastrophal mißlungenes Anlegemanöver bei Seitenwind in einer Box. Glücklicherweise gibt ein Schlauchboot einen guten Fender. Niemand wurde versenkt!


12.6. Klintholm
Busfahrt durch das grüne Møn nach Stege, dem Hauptort der Insel. Der freundliche Busfahrer hilft bei der Installation der Bus-App, ohne die man nicht zahlen kann.
Stege ist ein hübsches Städtchen mit langer Geschichte und interessanten Bauten, scheint aber noch in der Vorsaison.

Stadttor inmitten der Wallanlage
Trutzige Kirche mit romanischen Ursprüngen
Im Inneren mittelalterliche Fresken
Ortszentrum mit Rathaus und Sparkasse
Nein, hier wohnt nicht Diogenes! Das ist eine Sauna!


13.6. immer noch Klintholm
Heute Basteltag am Boot und längerer Strandspaziergang

Quelle surprise!!
Seepferchen auf Dänisch


14.6. Klintholm - Gislöfsläge
Immer noch viel Zeit bis zum Eintreffen der Crew in Trelleborg am Sonntag. Aber die Wettervorhersagen sind sich nicht einig, ob der Südostwind kommt und wie stark er wird. Zudem stellt sich heraus, daß Trelleborg selbst nur im Notfall angelaufen werden darf und der Ausweichhafen mit 2,20 m Tiefe auch nicht gerade zum Einlaufen bei Starkwind einlädt.
Also dann heute los!
Erst mit Motorhilfe bis zum Leuchtfeuer Møn, dann mit halbem Wind Richtung Trelleborg. Vorübergehend eine dunkel drohende Wolkenwand mit kräftigen Böen. Die Fähren von Rostock und Travemünde müssen wie ich auch um das Windmühlenfeld „Kriegers Flak“ herumfahren und kommen genau entgegen oder sind mir dicht auf den Fersen. 

Tanker von links, Tanker von rechts und Fähre von hinten - da könnte man ja nervös werden...

Dazu kommt noch dichter Schiffsverkehr vom und nach dem Sund. Fühle mich eingekreist! Geht aber alles gut!
Auch das Einlaufen nach Gislöfsläge gestaltet sich unproblematisch, da es doch tiefer ist als angegeben und der Wind wieder nachgelassen hat